Platten & Materialien

Sie brauchen Informationen zu den einzelnen Produkten und Materialien rund um das Acrylglas? Angefangen von Acrylglas (oder auch Plexiglas genannt), über Polycarbonat, Aluminiumverbundplatten (Alubond, Dibond) und PVC Hartschaum im Bereich der Werbung, sowie über Steg- und Wellplatten im Bereich der Überdachung und Wintergärten - hier erhalten Sie alles. Sollten Sie weitergehende Details erfahren wollen oder auf eine kompetente Beratung wert legen dann kontaktieren Sie uns gerne. 

 

Acrylglas

Acrylglas

Jeder kennt Plexiglasscheiben. Die korrekte chemische Bezeichnung für Plexiglas ist Polymethylmethacrylat (PMMA). Ein Kunststoff, der schon in den 30er Jahren auf den Markt kam. Ursprünglich wurde es nur gegossen (GS), später auch extrudiert, (stranggepresst) (XT). Das jeweilige Fertigungsverfahren beeinflusst die Anwendbarkeit (z. B. die Formbarkeit). Stichwort Lichtdurchlässigkeit: Sie könnten eine Visitenkarte durch eine meterdicke Acrylglasplatte einwandfrei lesen.

Plexiglas vergilbt? - Plexiglas vergilbt NICHT. Wer das behauptet, den schicken Sie in ein Flugzeugmuseum, das Cockpit einer Maschine aus dem 2. Weltkrieg besichtigen. Vermutlich beruht das Gerücht auf einer Verwechslung mit billigeren Polystyrol-Platten aus den 60er Jahren. Wenn Sie eine Platte haben und nicht wissen, ob es sich um eine Plexiglasplatte oder Polystyrolplatte handelt, machen Sie einen Klopftest. Man hört den Unterschied. Polystyrol hat einen "blecherneren" Klang. (Butterdosen-ähnlich).       

Plexiglas ist nicht nur recycelbar (Recycling-Code 07), es ist auch gut bioverträglich. Nachdem man erkannt hatte, dass Plexiglassplitter in den Augen von Weltkriegspiloten einfach einheilten, wurde PMMA zum ersten Material für Kontaktlinsen und ist heute aus der Medizintechnik wegen seiner Bioverträglichkeit nicht mehr wegzudenken.

Wir haben die Ausrüstung, um Ihnen nicht nur exakte Zuschnitte dieses Werkstoffs zu liefern, sondern auch preiswert mit einer Kantenpolitur zu versehen (Hochglanzpolitur durch Diamanten oder Flammpolieren).

Polycarbonat

Polycarbonat

Polycarbonate gehören zur Oberklasse der Kunststoffe. Sie haben eine hohe Festigkeit, Steifigkeit und sind schlagzäh (d. h., bei einem Aufprall gibt der Kunststoff nach, statt zu brechen). Das Material ist witterungsbeständig (saurer Regen!), daher langlebig; und auch das Verhalten im Brandfall ist positiv: Es ist zwar brennbar, doch entwickelt es wenige und nicht toxische Brandgase und ist leicht löschbar. Der Kunststoff entstammt der Sicherheitsbranche! Aus PC werden z. B. einbruchhemmende Verglasungen, Flugzeug-Sichtscheiben und Dächer von Wintergärten und Gewächshäusern gefertigt (hagelfest).

Aluminiumverbundplatten

Aluminiumverbundplatten

Einfach erklärt handelt es sich hier um 2 Aluminiumplatten, die auf einem Polyethylenkern aufgebracht sind. Klingt langweilig? Im Gegenteil! Es gibt sie in allen Farben, in verschiedenen Oberflächenstrukturen (von Holz-Look bis gebürstetem Metall), in flacher wie gebogener Ausführung, in feuerhemmender Ausführung, es gibt sogar welche mit Luftreinigungseffekt (1000 m2 entsprechen der Luftreinigungskraft von 80 Bäumen) Alu-Verbundplatten eignen sich durch ihre Planheit und Steifigkeit für großflächige Verarbeitung. Leichtes Gewicht, leichte Verarbeitung. So können sie vor Ort mit Kantungen versehen, also „um die Ecke“ verlegt werden. Fragen Sie uns einfach. Auch nach Montagezubehör.

PVC Hartschaum

PVC Hartschaum

PVC (Polyvinylchlorid). Kennt auch jeder. Zumindest von den strapazierfähigen Fußbodenbelägen. PVC war nach 1945 der meist hergestellte Kunststoff! Er widersteht jeglicher Art Chemikalien und wird daher in vielfältiger Weise in der Industrie eingesetzt (Gehäuse, Leitungen, Rohre, Leisten). Geschäumtes PVC (FCKW-frei!) spart fast 50% Gewicht und ist dennoch stabil. Daher sind PVC Hartschaumplatten ideal für den Einsatz in der Innen- und Außenwerbung, da sie sich auch mit einem UV-Schutzlack versehen lassen.

SAN

SAN

Styrol-Acrylnitril. Ein Kunststoff, wie die Industrie ihn liebt: Von hoher Klarheit, hohe Chemikalienresistenz und vor allem verändern sich seine Abmessungen auch bei hohen Temperaturschwankungen nicht, was ihn besonders in der Elektronik beliebt macht. Er wird aber auch für hochwertig anmutende Kosmetikverpackungen im Sanitärbereich und bei Büroartikeln verwendet. Noch ein Plus: SAN nimmt extrem wenig Feuchtigkeit auf. Also wird es gern an Wetterseiten (z. B. bei Rolltor-Fenstern) und in Nasszellen eingesetzt (Duschkabinenwände). Wir liefern Ihnen gern exakte Zuschnitte.

Stegplatten

Stegplatten

Stegplatten oder Doppelstegplatten, auch unter dem Namen Stegdoppelplatten zu finden, gibt es sowohl in Acrylglas (XT), auch Plexiglas-Stegplatten genannt, als auch in Polycarbonat. Die Hohlkammerstruktur schafft luftisolierende Zwischenräume, die für eine gute Wärmeisolierung wirken (z. B. gute Eignung für Wintergärten). Die Lichtdurchlässigkeit von Acrylglas beträgt 92%, die von PC 88% (wobei das menschliche Auge einen Unterschied bis zu 8% gar nicht wahrnimmt ...) Es gibt farbiges Acrylglas. Daher sind Acrylglasplatten in allen Farben erhältlich, die Farbwahl bei PC ist eingeschränkt. Die Acrylglasplatten sind etwas günstiger, die PC-Platten trotzen einer höheren Beanspruchung (ursprünglich kommt dieser Werkstoff aus der Sicherheitsbranche). Wir beraten Sie gern, welche Stegplatten für Ihren Einsatzzweck infrage kommen, und auch, wie sie am besten zu bearbeiten und zu montieren sind.

Wellplatten

Wellplatten

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Überdachungen, z. B. für Carports oder Terrassen nicht einfach mit einer flachen Platte abgedeckt werden? Sie sind auf eine größere Länge einfach nicht stabil genug. Die Wellenform gewährleistet eine höhere innere Stabilität der Platten; sie kann höheren Belastungen standhalten, zum Beispiel durch Schneelast. Wir rechnen Ihnen gern aus, wie viel Zentimeter Schnee gefahrlos auf Ihrem Dach liegen bleiben dürfen ...

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